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Für Listenhunde ist der Sachkundenachweis Pflicht, ebenso der Wesenstest.

Hier ein Beispiel!!

Wesenstest der  BG Köln 2009, des ADRK

http://www.youtube.com/user/rubyquin

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Artikel zum Thema Hundeausbildung:

Klicken sie den Artikel den sie lesen wollen einfach an, sie werden dann weiter geleitet!!

1.Führt die Schutzhundausbildung zu vermehrten Beißunfällen?

      - Immer wieder gestellte Fragen der Presse- Ein Einwurf

                            - Sind Beißunfälle ein besonderes Thema des Deutschen Schäferhundes?

                                 - Macht die Ausbildung zum Schutzhund einen Hund eigentlich aggressiv?

                              2.Belohnung richtig eingesetzt

 

 

 

Buchtipps zur Hundeausbildung!!

 

   

 

                        Das Aggressionsverhalten             Ausbildungspraxis                  Der Erfolgreiche                 Der Leistungsstarke                       

                 des Hundes                          in Word und Bild                      Hundeführer                        Fährtenhund          

         James O' Heare                          Paul Kufner                         Manfred Müller                  Manfred Müller    

 

 

 

 

Führt die Schutzhundausbildung zu vermehrten Beißunfällen?

Immer wieder gestellte Fragen der Presse- Ein Einwurf

Im Jahre 2004 gab es seitens der SV- Pressestelle weit über 300 Kontakte zu Vertretern aus den Bereichen Fernsehen, Radio und schreibende Presse. In vielen regionalen TV- Sendungen, vor allem in den Dritten Programmen, erhielten wir im vergangenen Jahr in sehr vielen Sendeminuten die Möglichkeit, über den Deutschen Schäferhund und seine vielseitige Fähigkeiten zu berichten. Insbesondere der Beitrag in Stern- TV führte zu einer riesigen Resonanz von mehreren Hundert eMails. Erfreulich ist die Tatsache, dass uns auch Hundesportler aus anderen Verbänden eine positive Rückmeldung zur Argumentation pro Gebrauchshund zur Sendung gaben. Der Deutsche Schäferhund ist ein sehr talentierter Zehnkämpfer mit vielseitigen Fähigkeiten, einem ausgeglichenen und selbstbewussten Sozialwesen. Seine Ästhetik und Ausstrahlung wird weltweit geschätzt. Im Verein gibt es eine Vielzahl von sportlichen Möglichkeiten mit unseren Hunden- und dies ist auch ausdrücklich gut so! Ob im Ausstellungsbereich, der Schutzhundausbildung, den Agility- oder Obediencesparten, dem Rettungshundwesen oder im Funsport, überall sind Mitglieder in Ortsgruppen aktiv, trainieren und  bereiten sich auf Veranstaltungen vor. Und hier gibt es kein "besser oder schlechter", die Vielfalt ist es vielmehr, die unseren Verein stark macht. Es sind die einfachen Mitglieder vor Ort, die sich für Zuchtschauen oder Prüfungen engagieren und bei Wettbewerben ehrenamtlich helfen. Dies sollen wir niemals aus den Augen verlieren, sondern deutlich in den Mittelpunkt unseres Wirkens stellen. Die Presse sucht verständlicherweise nach Reitzthemen, Bereiche die polarisieren und Verkaufs- und Einschaltquoten bringen ("Bad news are good news...). Wir sollten zwar kynologisch kritisch und auch ruhig kontrovers miteinander diskutieren, aber uns geschlossen für eine tierschutzgerechte Zucht und Ausbildung in der Öffentlichkeit positionieren. Es gibt an der Basis einen deutlichen Wunsch nach dieser Geschlossenheit und Ruhe im Verein. Fernab von demotivierenden Streitigkeiten und Gerichtsverfahren für diesen Verein zu arbeiten, bedeutet längst nicht, alles rosarot zu sehen und mit Vanillesoße zu begießen. Aber in einem toleranten und akzeptierenden Klima lassen sich  nun mal besser auch auf Probleme sachlich und lösungsorientierte Schritte entwickeln. Es gibt sehr viele Kynologisch fundierte Züchter und Ausbilder, die hier ihre Talente, Erfahrungen und ihr Wissen zum Wohle  des gesamten Vereins und unserer Rasse produktiv einbringen können. Lassen Sie uns nicht zu jeder Lösungsidee gleich wieder die passenden  Probleme suchen. ein solches Vorgehen ist ein negativ Modell und hat dann Konsequenzen bis in die Ortsgruppen, wo das Arbeiten immer schwieriger wird und Ehrenamtliche die Lust verlieren. Im Hobby- und darum geht es doch wohl- gehören  Kameradschaft und gegenseitige freundliche Hilfe vor Ort zu den wichtigsten Wegbegleitern. Streit und Stress wirken demotivierend. Nur gemeinsam finden wir auch in der Öffentlichkeit Gehör und können uns zum Wohle aller Hundehalter in die Diskussion einbringen. ein Appell an alle , sich auch zu fragen, was kann ICH zum Wohle des Deutschen Schäferhundes und UNSERES Vereins beitragen, ohne andere dabei Auszuschließen. Hundehaltung wird in unserem Land insgesamt  Schwieriger, desto wichtiger ist es, die Solidarität im Verein zu stärken. Gerade auf regionaler Ebene greifen Zeitungen Aktionen und Veranstaltungen der Ortsgruppen gerne auch positiv auf. Auf Bundesebene weht da manchmal schon ein anderer Wind. So ist es tatsächlich an einem Tag vorgekommen, dass zwei Medien sich mit folgenden Fragestellungen an die Pressestelle wandten. die erste Anfrage: ist es wahr, dass der Deutsche Schäferhund nicht mehr in der Lage ist, Dienst in den Diensthund- haltenden Behörden zu leisten, weil er nicht mehr gebrauchshundfähig ist? Wenige Stunden später dann diese Anfrage: Ist der Deutsche Schäferhund so bissig, da er in der "Beißstatistik" ganz oben steht? Um es deutlich zu sagen: Beide Positionen sind überzeichnet und stimmen nicht! Der Deutsche Schäferhund ist von seinem Wesen ein ausgeglichener, nervenstarker und selbstsicherer Hund, der sehr gut ausbildbar ist und zum Wohle des Menschen eingesetzt werden kann. aus der Vision des Rittmeisters Max von Stephanitz ist unsere Rasse als "Allrounder" zum beliebtesten Rassehund der Welt geworden. In Zusammenarbeit mit dem VDH und der WUSV ist es deshalb notwendig und sinnvoll, eine weitere sachliche Information über kynologiesche Aspekte und den Hundesport als solchen gemeinsam abzugeben. Exemplarisch soll hier auf zwei häufige Fragen der Medien- auch als Hilfe für die Argumentationsarbeit in den Ortsgruppen- eingegangen werden.

   Top                   Sind Beißunfälle ein besonderes Thema des Deutschen Schäferhundes?

Leider gibt es immer wieder Unfälle mit Tieren, das kennen wir aus der Landwirtschaft, dem Reitsport und natürlich auch der Hundehaltung. Seit dem traurigen Beißunfall von Hamburg sind die Medien hier besonders sensibilisiert. Unser erein erlaubt nur die Zucht mit unbefangenen und wesensfesten Tieren. In jeder Prüfung wird über den gesamten Verlauf die Unbefangenheit überprüft. Dies geschieht sowohl auf dem Platz, als auch im öffentlichen Verkehrsraum bei der Begleithundprüfung. Jeder Deutsche Schäferhund aus unserer kontrollierten Zucht ist tätowiert und damit auch eindeutig identifizierbar und im Zuchtbuchamt in unserer Hauptgeschäftsstelle in Augsburg registriert. Häufig wurde in der Vergangenheit ein Beißunfall einem "Schäferhund" zugeschrieben, weil das Tier "spitze Ohren" hatte, in Wirklichkeit aber nur ein schäferhundähnlicher Hund oderein größerer Mischling war. die klare Zuordnung zur Rasse "Deutscher Schäferhund" ist für Ordnungsbehörden, Medien und Privatpersonen meistens nicht objektiv leistbar, die falsche Eingruppierung oder Verwechslungsproblematik ist sehr hoch. Übrigens stammen nur ca. 25% der geschätzt pro Jahr in Deutschland verkauften 500.000 Welpen (incl. Mischlinge)  aus VDH kontrollierter Zucht. Ungefähr 20% stammen aus Importen und etwa 55% aus unkontrollierter Zucht. Der Deutsche Schäferhund (Rassestandard) ist eindeutig nicht übermäßig in Beißunfälle verwickelt. Zur Zeit leben in Deutschland ca. 250.000 Deutsche Schäferhunde. Diese große Gesamtpopulation muss unbedingt ins Verhältnis zur konkreten Anzahl der Unfälle gesetzt erden. Bei gewissenhafter Betrachtung der eindeutigen Rassezugehörigkeit und der Relation von Populationsgröße zu Beißunfällen ergibt sich eindeutig: Es gibt keine besondere Beißauffälligkeit. Je besser ein Hund gezüchtet und ausgebildet ist, sinkt das Unfallrisiko deutlich ab. Der Verein sieht die Ausbildung von Mensch und Hund als Einheit, denn die Probleme liegen meistens am anderen Ende der Hundeleine. Auch die Tatsache, dass die Gerling-Versicherung ein Hauptsponsor des Vereins ist, ist auch wohl ein Indiz dafür, dass versicherungsmathematisch kein überhöhtes Risiko vom Deutschen Schäferhund ausgeht.

   Top                   Macht die Ausbildung zum Schutzhund einen Hund eigentlich aggressiv?

Die Ausbildung zum geprüften Schutzhund umfasst bekanntlich die Abteilungen A= Fährte, B= Unterordnung und C= Schutzdienst. Die Bereiche Fährte und Unterordnung stellen in der öffentlichen Betrachtung in der Regel kein Problem dar, beim Schutzdienst treten Akzeptanzprobleme und sogar deutlich negative Vorurteile auf." Beim Schutzdienst werden die Hunde aggressiv gemacht und zum Beißen ausgebildet, die beißen dann auch Passanten" lautet eine Vorhaltung. Grundsätzlich eine Vorbemerkung: Unsere Hunde sind keine Sportgeräte, die mit Drill und Zwang zum bloßen Funktionieren ausgebildet werden. Ein bedingungsloser Kadavergehorsam ist deutlich abzulehnen. Unsere Hunde sind keine zu programmierenden Maschinen. Eine moderne Hundeausbildung beinhaltet Kreativität, kynologisches Wissen, Arbeiten im Team, Konsequenz und Liebe zum Tier. Wir übernehmen die Verantwortung für ein Lebewesen, Respekt davor und tierschutzgerechte Ausbildungsmethoden sind Ecksteine einer zeitgerechten Ausbildung. Kommen wir zum Begriff "Aggression". Ein Blick in das neue Lexikon (Die Zeit) beschreibt ein affektbedingtes Angriffsverhalten, z.T. auf einen angeborenen A.- Trieb, z.T. auf Versagungen (Frustration) oder auch auf milieubedingte Verhaltensprägung. Ein interessanter Querverweis wird auf den Verhaltensforscher Konrad Lorenz gelegt ("Das so genannte Böse"). Aggression ist an sich nichts Böses, sondern ist für die Arterhaltung wichtig. Jeder Leser wird im übrigen wahrscheinlich selber Aggressionen kennen, Gefühle und Reaktionen, die in bestimmten Situationen entstehen, ohne aber gleich zu Ausbrüchen zu führen. Sind beim Hund die natürlichen Entwicklungs- und Bestätigungsbedürfnisse erfüllt, vermeidet dies sogar überhöhte Aggressivität. Im Schutzdienst kann der Hund sein Verhaltensrepertoire artgerecht  ausleben. Beim Training sprechen wir überwiegend das natürliche Beuteverhalten des Hundes an, der Helfer bewegt sich weg vom Hund. Der Schutzärmel ist dabei ein Schlüsselreiz. Der Hund lernt, sich an der Beuteattrappe (Schutzärmel) zu orientieren, ein ritualisierter Kampf zwischen Hund und Helfer um den Ärmel. Dieses Verhalten zu trainieren und auszuleben ist ein natürlicher Bestandteil einer artgerechten Haltung und fördert das Selbstbewusstsein und die Selbstbeherrschung des Hundes in eventuellen Konfliktsituationen. Weitere Schlüsselreize beim Schutzdienst sind die Hörzeichen des Hundeführers, sein Verhalten, die Bekleidung des Helfers und natürlich die Ausgestaltung unseres Hundeplatzes (z.B. Verstecke). Ein ausgebildeter Schutzhund würde deshalb auch nicht einen Jogger hinterherlaufen und diese Situation als Schutzdienst bewerten. Ein Hund lernt durch die tierschutzgerechte Ausbildung, seine natürliche Triebanlagen wie Beute und Aggression mit der entsprechenden Unterordnung und Führigkeit kontrolliert ausleben. Die Führigkeit ist dabei stets abrufbar, eine Schutzhundprüfung ist nur bei kontrolliert ablaufenden Triebverhalten, Nervenstärke, und Führigkeit zu bestehen. Bei planvoller Zucht, verantwortungsvoller Sozialisation und art- und tierschutgerechter Ausbildung werden wir unseren Deutschen Schäferhund als universellen Gebrauchshund als universellen Gebrauchshund, der zum Wohle der Menschen vielfältig eingesetzt werden kann, der Öffentlichkeit präsentieren können. Und genau hier schließt sich dann auch der Kreis zwischen Ausbildung und Öffentlichkeitsarbeit. Denn das Fazit lautet: Der gut ausgebildete Schutzhund stellt nachweislich keine Gefahr dar, ein Unfallrisiko besteht ehr bei natürlich vorhandenen, aber nicht ausgelebten Trieben, also Tendenziell bei den nicht ausgebildeten Hunden. Je geschlossener wir unsere Positionen als Verein für Deutsche Schäferhunde in der Öffentlichkeit platzieren, desto besser können wir uns für die Ausbildung unserer Hunde und "pro Hund" insgesamt darstellen und finden Gehör. Der Verein geht in sein 106. Jahr und hat in dieser Zeit als größter Rassehundverein der Welt wesentliche Akzente in der Zucht und Ausbildung gesetzt, dieser positiven Tradition und auch Verantwortung sollen wir uns alle Bewusst sein.

  Quelle: SV- Zeitung                           Autor: Chr. Grube ehem. Pressereferent des SV                                                                                                                                                                                        

    Georg zum Felde Vors. LG Niedersachsen 

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Belohnung richtig eingesetzt

 

Alle Hundeführer haben in ihrer Ausbildung ihrer Hund gemerkt, wie sehr sich die Ausbildung durch die "Richtige" Gabe von Leckerlis unterstützen lässt.

Hier nun ein paar Beispiele:

  1.  Verteilen Sie die Leckerlis nicht zu großzügig, kleine Häppchen genügen zur Motivation. Kleiner Tipp: Hervorragend geeignet für alle Hunde sind die Real- Nature- Pelets, weil die sich prima dosieren lassen.    .

  2. Ziehen Sie tagsüber  spendierte Leckerli Gaben vom Hauptfutter wieder ab.                                      .

  3. Belohnen sie nicht willkürlich. Ein Leckerli gibt es nur dann, wenn Ihr Hund ein Kommando prompt und korrekt ausführt. Kommt er z.B. erst über Umwege zu ihnen oder führt er das Kommando zögerlich aus, beschränkt sich die Belohnung auf ein "Fein" oder  "Brav" !!                                                                 

  4. Geben Sie keine Belohnung  wenn er  etwas unterlässt. Das kann er  nicht verstehen. Freuen Sie sich, wenn er z.B. einem flüchtenden Kaninchen nicht nachstellt. Belohnen dürfen sie aber nur, was er aktiv tut. Lösung: Er schaut dem Kaninchen nur nach, dann geben sie das Kommando "Sitz" . Das "Sitz" darf dann bei Ausführung belohnt werden.                                                                                                     .    

  5. Keine Belohnung wenn Sie eigentlich "Sauer" sind. Das Leckerli und ihre Körpersprache vermitteln Ihrem Hund unterschiedliche Aussagen. Sie verwirren ihn  damit.                                                             .

  6. Geben sie auf keinem Fall  ein Leckerchen, wenn Ihr Hund das einfordert, auch nicht, wenn er erlerntes Zeigt. Sonst hat er den Spieß umgedreht und er erzieht Sie. Er wünscht Leckerlis und Sie erfüllen ihm seinen Wunsch. Das ist sehr gefährlich, weil er Sie ab diesem Zeitpunkt erpressen kann. Er lernt, wenn ich Appetit habe, brauche ich nur was erlerntes zu zeigen!!                                                                         .

  7. Setzen sie nicht ständig Leckerlis als Lockmittel ein. Ihr Hund soll sich auf Sie fixieren und nicht auf die Leckerli. Er lernt sonst schlechter, weil er nicht bei der Sache ist.                                                       .

  8. Geben sie kein Leckerli, ohne es durch ein z.B. "Fein" zu verstärken. Irgendwann bleibt in der Ausbildung das Leckerli weg und das loben erfolgt dann nur noch Verbal  oder durch ein streicheln oder einen lobenden Klaps. Das Leckerli hätte sonst seinen pädagogischen Wert verloren.                               .

  9. Belohnen Sie keine Selbstverständlichkeiten. Manchmal muss es auch genügen, wenn Sie sich nur freuen, ihn zufrieden loben oder ihm ein Spiel anbieten. Das wohlschmeckende Lob sparen Sie sich für Heldentaten auf,  zum Beispiel, wenn er mitten im Spiel auf Ihr kurzes Rufen sofort an ihre Seite eilt.

 

       Viel Spaß bei der Ausbildung!!

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